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Der Name Zollner kommt im österreichischen
Adelsverzeichniss schon im 15. Jahrhundert vor, wir wissen aber nicht,
ob die dort Gennannten Vorfahren auf der Massenburg herschenden Zollner
sind. Veits Verdienste wurden während der grossen Landnot in 1532 anerkannt. Am 20. Juni wurden ihm "dem kaiserliuchen Rate und Kammermesiter der niederösterreichischen Lande" und auch die Würden eines "Amtmannes im Innerberg des Eisenerz bei Leoben" sowie eines Forstmeisters verliehen. Am ersten April 1539 wurde Veit Zollner zum köninglichen Ammtsman zu Vorderberg befördert. Die Burg auf dem Massenberg war im Verlauf des fünfzehnten Jahrhundert in Verfall geraten. Die Zollner brachten die Burg in gutem baulichen Stand. 1546 war Veit Zollner Administrator der Probsteiherrschaft Mautern und erscheint er ebenso als Verwalter zu Kammerstein. Veit Zollner war in erster Ehe mit Katerina, der Tochter des leobners Hans Fluck vermählt gewesen. Aus diser Ehe stammten die Kinder Anna und Erasmus. Das zweitemal scheint er 1531 Anna Kolnitz (Colniz, Colnicz, Kollniz, Kollonitsch) geheiratet zu haben. Die anderen Kinder Cordula, Eva, Martha, Margeretha, Barbara, Peter, Susanna und Caspar stammen aus zweiter Ehe, ihre Geburts- und Taufdaten kennen wir nicht. Erasmus (Erasamb) war mit Helene von Eibiswald vermählt. Aus dem Jahre 1556 hat sich ein Kaufbrif von Herrn Sebastian von Windischgräz erhalten, der Edelmannsitz kam als Goglhof und Dafern in Zollner´schen Besitze (Dafern=Taferne, Gastschank, Schankhaus). Veit Zollner ist 1547 verstorben, sein
Grabstein aus rotem Marmor befindet sich in der Stadtpfarrkirche in
Leoben. Wir können annehmen, dass sein Grab im Innenraum der St.
Johanniskirche war, also nahezu an derselben Stelle, wo die heutige
Stadtpfarrkirche steht. Der Grabstein ist gut erhalten Die Bildfläche des Steines zerfällt
in drei Abschnitte, der obere Teil zeigt in der Mitte den gekreuzigten
Erlöser, zu dessen Rechter Veit Zollner nebst mehreren Mitgliedern
seiner männlichen Verwandschaft und zur Linken die Anna Kolnitz
nebst mehreren weiblichen Verwandten. Der mittlere Teil zeigt die Innschrift: Im unteren Teil des Steines befinden
sich die Wappen-Relifs der Zollner und Kollnitz. Vom Jahre 1561 und 1564 gibt es Nachrichten, worin des Veit Zollner Hausfrau Anna als Witwe bezeichnet wird. zurück zu "Geschichte der Burg Massenburg" |
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