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Veit Zollner
von Massenberg

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Der Name Zollner kommt im österreichischen Adelsverzeichniss schon im 15. Jahrhundert vor, wir wissen aber nicht, ob die dort Gennannten Vorfahren auf der Massenburg herschenden Zollner sind.
Am 07.02.1657 schrieb Johann Ludwig Zollner Freiherr von Massenberg und Stadl eine schriftliche Bitte an den Kaiser Ferdinand III. Aus diesem Schreiben wissen wir, dass der Vater von Veit ein Ulrich Zollner von Prant, Ritter in Franken war. Im Jahre 1516 bedankte sich ein Verein in Leoben "Bettelbruderschaft" um die schützende Hand von Veit Zollner.
1518 erhielt Veit Zollner mit der Feste Massenburg auch alle dazugehörigen Lebensgüter zunächst allerdings nur pfandweise. Die erbliche Belehnung fand erst 1528 statt.
Am 24. Dezember 1531 hat Ferdinand I den Besitzer der Massenburg wegen Türkengefahr die Ausbesserung des Schlosses veranlassen.

Veits Verdienste wurden während der grossen Landnot in 1532 anerkannt. Am 20. Juni wurden ihm "dem kaiserlichen Rate und Kammermesiter der niederösterreichischen Lande" und auch die Würden eines "Amtmannes im Innerberg des Eisenerz bei Leoben" sowie eines Forstmeisters verliehen.

Am ersten April 1539 wurde Veit Zollner zum köninglichen Amtsman zu Vorderberg befördert.

Die Burg auf dem Massenberg war im Verlauf des fünfzehnten Jahrhundert in Verfall geraten. Die Zollner brachten die Burg in gutem baulichen Stand.

1546 war Veit Zollner Administrator der Probsteiherrschaft Mautern und erscheint er ebenso als Verwalter zu Kammerstein.

Veit Zollner war in erster Ehe mit Katerina, der Tochter des leobners Hans Fluck vermählt gewesen. Aus diser Ehe stammten die Kinder Anna und Erasmus. Das zweitemal scheint er 1531 Anna Kolnitz (Colniz, Colnicz, Kollniz, Kollonitsch) geheiratet zu haben. Die anderen Kinder Cordula, Eva, Martha, Margeretha, Barbara, Peter, Susanna und Caspar stammen aus zweiter Ehe, ihre Geburts- und Taufdaten kennen wir nicht. Erasmus (Erasamb) war mit Helene von Eibiswald vermählt.

Aus dem Jahre 1556 hat sich ein Kaufbrif von Herrn Sebastian von Windischgräz erhalten, der Edelmannsitz kam als Goglhof und Dafern in Zollner´schen Besitze (Dafern=Taferne, Gastschank, Schankhaus).

Veit Zollner ist 1547 verstorben, sein Grabstein aus rotem Marmor befindet sich in der Stadtpfarrkirche in Leoben. Wir können annehmen, dass sein Grab im Innenraum der St. Johanniskirche war, also nahezu an derselben Stelle, wo die heutige Stadtpfarrkirche steht.

Der Grabstein ist gut erhalten

Die Bildfläche des Steines zerfällt in drei Abschnitte, der obere Teil zeigt in der Mitte den gekreuzigten Erlöser, zu dessen Rechter Veit Zollner nebst mehreren Mitgliedern seiner männlichen Verwandschaft und zur Linken die Anna Kolnitz nebst mehreren weiblichen Verwandten.
Es ist zu bemerken, dass auf dem Grabstein 4 Söhnen dargestellt sind. Wir kennen nur drei Erasmus, Peter und Caspar.

Der mittlere Teil zeigt die Innschrift:
"Hie leit begraben der Edl Gestrenngte Herr Veit Zollner von Massenburg, Römischer Ungarischer vnd Beheimischer Kü (königlichen) Mt (=Majestät) Ratt etc. der gestorben ist am 15. Tag April in 1547 Jar. Auch Anna geparne (geborene) von Kholnitz sein Gemachl ( seine Gemalin), Saliglich den..... (hier fehlt das Datum, weil Anna noch lebte) verschieden Ist, denen got gnedig vnnd parmherzig sein Welle. Amen."

Im unteren Teil des Steines befinden sich die Wappen-Relifs der Zollner und Kollnitz.

Vom Jahre 1561 und 1564 gibt es Nachrichten, worin des Veit Zollner Hausfrau Anna als Witwe bezeichnet wird.

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