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Information zu Komplementärmedizin
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Schulmedizin
Mit dem Begriff "Schulmedizin" werden Diagnose- und Behandlungsmethoden bezeichnet, die auf Wissen beruhen, das an Universitäten erforscht und gelehrt wird. Es handelt sich um genau definierte Wissensbereiche. Diese lehnen sich einerseits an der Tradition an (z.B. Anatomie etc.), andererseits an Forschungsergebnissen. Sie beschränkt sich oftmals darauf, naturwissenschaftliche, objektiv messbare Daten zu erfassen und Symptome zu behandeln. Dieses lineare Ursache-Wirkung-Prinzip kann dazu führen, dass individuelle Bedürfnisse zu kurz kommen. Studienergebnisse müssen stetig reproduzierbar sein - nur so sind Forschungsergebnisse überall auf der Welt für jeden Arzt nachvollziehbar. Und darin liegt die Stärke, aber auch die Schwäche der Schulmedizin. Patienten fordern zunehmend, ihre subjektiven Empfindungen mit einzubeziehen.

Klinisch-universitäre Medizin
Die klinisch-universitäre Medizin gilt als leitende Form des universitären, wissenschaftlich-medizinischen Denkens und Handelns. Sie verwendet im wesentlichen die linear kausalanalytischen Methoden für Forschung, Diagnostik und Therapie. Als Vorbild dient die materialistisch verstandene Welt, die Methoden greifen auf die Methodik ausgeformter naturwissenschaftlicher Fächer (Chemie, Physik, Biologie) zurück.

Alternativmedizin
Der Ausdruck Alternativmedizin bezeichnet Konzepte und Methoden, die von der Schulmedizin abweichen oder von ihr nicht anerkannt werden. Der Begriff bezeichnet so eher eine Ansammlung verschiedener Methoden als eine einheitliche medizinische Richtung. Vertreter "alternativmedizinischer" Heilmethoden sind sich einig, dass das derzeit beherrschende medizinische System, die "Schulmedizin", den Anforderungen an ein Heilungsverfahren nicht genügt, da es überwiegend auf die Beseitigung von Krankheitssymptomen ausgerichtet ist. Die Alternativmedizin sieht den Menschen in seinen verschiedenen Lebensaspekten. Heilung ist in dieser Sicht immer ein Selbstheilungsprozess, der durch geeignete Impulse initiiert, gefördert und beschleunigt werden kann.

Komplementärmedizin
Bei der komplementärmedizinischen Behandlung wird der Körper in seiner Gesamtheit betrachtet, dabei werden Ursachen, nicht Symptome bekämpft. Die komplementären Methoden schließen bei unterschiedlichen Schwerpunkten der einzelnen Methoden in ihrem Weltbild auch individuelle, energetische, psychische und geistige Aspekte mit ein. Doch hier liegt wiederum in der Stärke auch die Schwäche. Durch die Betonung der Subjektivität sind komplementärmedizinische Maßnahmen nicht immer objektiv nachvollziehbar, nicht reproduzierbar, in ihrer Wirkung nicht messbar und somit häufig auch nicht zu beweisen.
Eigentlich sollten sich Schul- und Komplementärmedizin im Sinn und zum Wohl der Patienten ergänzen (komplementieren) und nicht kategorisch ausschließen. So war die Pflanzenheilkunde einst Schulmedizin und wird jetzt zunehmend wieder in diese integriert.

Was sind komplementärmedizinische Methoden?
Unter diesem Begriff fasst man sehr unterschiedliche Methoden zusammen. Ihr gemeinsamer Nenner ist die individuelle (patientenspezifische) Sichtweise und dass sich die Methode in der Praxis bewährt hat (Erfahrungsheilkunde). Manche Methoden werden schon seit mehr als tausend Jahren angewendet, beispielsweise die Traditionelle Chinesische Heilkunst oder die Pflanzenheilkunde (Phytotherapie).

Ganzheitsmedizin
Unter Ganzheitsmedizin werden alle jene medizinischen Methoden zusammengefaßt, die ihrem Hintergrund nach den erkrankten Menschen als Ganzheit auffassen. Ganzheitsmedizin steht nicht im Widerspruch zur etablierten klinisch-universitären Medizin, sondern sie soll eine umfassende und der Methodenvielfalt gegenüber tolerante Medizin sein, die sowohl die naturwissenschaftlich ausgerichtete Medizin als auch die Erfahrungsheilkunde umfaßt. Ziel der Ganzheitsmedizin ist sowohl eine Integration aller wirksamen Formen der Behandlung von Kranken als auch aller Methoden zur Vermeidung von Krankheiten und ihrer Diagnostik.

Anwendungsgebiete
Es gibt nicht "die Erkrankung", die sich am besten mit Hilfe komplementärer Methoden behandeln lässt. Bei einigen Krankheiten mit bestimmten Charakteristika lohnt es sich aber einen Blick aus dem alternativen Winkel zu machen.
An erster Stelle stehen hier Erkrankungen aus dem so genannten funktionellen Formenkreis. Dies sind Störungen, bei denen gewisse Organe oder Systeme nicht ausreichend "funktionieren", obwohl ein "objektiver" Befund (z.B. Blutveränderung) nicht erfassbar ist.

Sind komplementäre Heilmethoden immer ungefährlich?
Die Meinung, dass Methoden der Komplementärmedizin keinen Schaden anrichten können, ist weit verbreitet. Wo es aber eine Wirkung gibt, kann es auch zu Nebenwirkungen kommen. Auch im Fall der Komplementärmedizin gilt die Feststellung: Die Dosis macht das Gift!
Im weiteren Sinne werden komplementärmedizinische Methoden gefährlich, wenn Therapeuten - mit fraglicher medizinischer Kompetenz - in bereits durchgeführte schulmedizinische Abläufe eingreifen wollen. Es ist nie sinnvoll, vorangegangenes therapeutisches Handeln eigenmächtig abzubrechen und somit den Patienten in eine mitunter gefährliche Situation zu manövrieren.

Zeitungsartikel über Alternativmedizin
Alternativmedizin - wann wirkt sie? Ärzte Zeitung
Alternativmedizin: Kein Recht auf Kassen-Leistung Ärzte Zeitung
Charité vertieft Forschung in Alternativmedizin Ärzte Zeitung
Anhänger der Alternativmedizin bündeln Kräfte Ärzte Zeitung

 

 



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